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Terrarienart und Größe HTB:
Regenwaldterrarium 1000x800x12000mm.
• Beleuchtung:
herkömmlichen Leuchtstoffröhren und zwei 40-60 Watt Strahlern, die an ein
Thermostat angeschlossen sind.
Der Boden des Terrariums wird indirekt über ein Vorschaltgerät erwärmt.
• Belüftung:
Kamineffekt: Lüftungsgitter unter der Frontscheibe und oben im Deckel.
• Rückwand:
selber modellierte Desert Rückwand, oder wenn einfach die Rückwand von
Dragon Desert
• Pflanzen:
Zum Beispiel: Efeutute, normales Efeu und eine Grünlilie.
Kletteräste sind ein wichtiger Punkt bei der erfolgreichen Baumpython-Haltung.
Viele Baumpythonbesitzer verwenden ausschließlich waagerecht angebrachte
Bambusstäbe. Diese haben den gravierenden Nachteil, dass sie zu glatt sind und
daher kaum eine Häutungshilfe bieten. Am besten geeignet sind saubere, berindete
Äste. Stark gewundene Äste und Zierkorkröhren werden zwar beim nächtlichen
Umherkriechen genutzt, als Ruheplatz bevorzugen die Tiere aber Äste mit weniger
Struktur. Man kann z.B. Äste von Buchen und Obstgehölzen verwenden, sollte
aufgrund des Harzaustrittes keine Äste von Nadelgehölzen verwenden.
Wichtig ist auch die Dicke der Äste. Ständiges Liegen auf zu dünnen Ästen kann
zu Verdauungsprobleme und Verstopfung führen, daher sollte man als Faustregel
beachten, dass sie Liegeäste immer ungefähr so dick wie die Schlange selbst sein
sollten.
• Bodengrund:
Als Bodengrund wird Terrarienerde verwende.
• Beschreibung:
Grüne Baumpythons benötigen hohe Terrarien mit vielen Kletterästen, die nach
Möglichkeit waagerecht angebracht werden sollten. Zusätzlich sollten die
Behälter dicht bepflanzt sein, um dem Tier an einigen Stellen einen Sichtschutz
zu bieten, da sie sich nicht wie andere Schlangenarten unter Borkenstücken oder
ähnlichem verstecken.
Ein Baumpython-Terrarium sollte mindestens 70-100 cm hoch, 60-80 cm tief und
80-120 cm lang sein.
Die Temperatur sollte abgestuft 24-31°C betragen, wobei die Vorzugstemperatur
ungefähr bei 27°C liegt. Nachts sollte die Temperatur nicht unter 20-22°C
fallen. Da sich Baumpythons meist instinktiv in den oberen Regionen des
Terrariums aufhalten, sollte nicht nur ein vertikaler Temperaturgradient gegeben
sein, sondern auch ein horizontaler, damit die Tiere jederzeit ihre
Vorzugstemperatur wählen können.
Um die benötigte hohe Luftfeuchtigkeit zu erhalten ist es nötig, 1-2 mal am Tag
warmes Wasser zu versprühen, auch ein feuchter Bodengrund und eine üppige
Bepflanzung hat sich im Regenwaldbecken bewährt. Morgens sollte die
Luftfeuchtigkeit durch Sprühen auf 80-90% steigen. Im laufe des Tages kann das
Becken dann wieder auf ca. 60% abtrocknen - Staunässe ist auch für Baumpythons
ungesund. Abends kann man dann erneut sprühen, damit auch nachts die
Feuchtigkeit auf 80-90% steigen kann.
Als Bodengrund verwende ich Terrarienerde, da das Substrat gut Wasser speichert,
Kot schnell erkennen lässt und außerdem optisch sehr schön aussieht. Die hohe
Luftfeuchtigkeit ist bei der erfolgreichen Baumpythonhaltung zwingend nötig, da
die Tiere ihren Wasserhaushalt zu einem großen Teil über die Atmung regulieren.
Eine zu trockene Haltung führt über kurz oder lang zu Häutungsproblemen,
Nierenversagen bis hin zum Tod des Tieres!
Sehr vorsichtig sollte man auch vorgehen, wenn man einen grünen Baumpython von
seinem Ast nehmen muss. Die Tiere klammern sich mit aller Kraft fest, zu starkes
Ziehen führt daher oft zu Verletzungen (Dislokationen) der Schwanzwirbelsäule.
Besonders Jungtiere sind gefährdet, da ihr Schwanz sehr dünn ist. Auch zu frühes
Sondieren oder "Poppen" (Ausstülpen des Hemipenis durch Massage zur
Geschlechtsbestimmung) von Baumpythons führt schnell zu diesen Verletzungen. Die
Tiere haben häufig abgeknickte Schwänze und leiden nicht selten an
Darmvorfällen.
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