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Terrarienart und Größe HTB:
Wüstenterrarium 1200x600x1200, bei Paarhaltung 1600x800x1600.
• Beleuchtung:
handelübliche Leuchtstoffröhre und diverse Spot- Strahler.
• Belüftung:
Kamineffekt, Front und Deckelbelüftung.
• Rückwand:
Eine Kombination aus Desert und Regenwald mit Zierkork.
• Pflanzen:
Echte Pflanzen sind sicherlich schöner als künstliche, überleben aber selten
in einem Erdnatter-Terrarium. Korkäste, Korkröhren, Steinplatten, diverse
Höhlen.
• Bodengrund:
Als Bodengrund eignen sich die unterschiedlichsten Materialien: Zeitungspapier,
Kleintierstreu, Reptibark aus dem Zoofachhandel, Pinienrinde oder Buchenhack aus
dem Baumarkt.
• Beschreibung:
Beim Terrarium hat man die Möglichkeit, ein fertiges Becken im Fachhandel zu
erwerben. Diese sind allerdings recht teuer. Weitaus günstiger ist es, sich sein
Terrarium selber zu bauen. Als Materialien eignen sich z.B. Glas, OSB- oder
Spanplatten oder Styropor.
Glas hat den Nachteil, dass es sehr schlecht isoliert und man daher mit großem
Wärmeverlust rechnen muss. Daraus folgt natürlich ein höherer Stromverbrauch, da
man stärkere Spots braucht, um die benötigte Temperatur zu erreichen.
Mit Styropor-Terrarien habe ich selbst keine Erfahrung, die sehr gute
Wärmedämmung liegt aber auf der Hand.
Ich habe meine Terrarien aus 19mm-Spanplatten gebaut und sie mit Acryllack auf
Wasserbasis versiegelt. Alle Stoßkannten habe ich mit Silikon abgedichtet. Mit
dieser Bauweise bin ich sehr zufrieden. Das Material ist in der Anschaffung
recht günstig, lässt sich gut verarbeiten und isoliert gut. Als Maße für das
Terrarium für zwei Tiere gilt folgende Richtlinie: 1x0,5x1 (LxBxH) multipliziert
mit der Gesamtlänge der Tiere. Bei einem Tier von 120 cm Länge ergibt sich also
ein Terrarium von 120 x 60 x 120 cm.
Wichtig sind Klettermöglichkeiten, Liegeplätze in verschiedenen Höhen und
mehrere Verstecke in unterschiedlichen Temperaturzonen. Als Versteck eignen sich
leere Pappschachteln genauso, wie Korkröhren oder umgedrehte Blumentöpfe, je
nachdem, ob man sein Terrarium eher natürlich oder zweckmäßig steril
eingerichtet hat. Die angebotenen Verstecke sollten so eng bemessen sein, daß
die Tiere gerade so hineinpassen, das vermittelt ihnen ein Gefühl von
Sicherheit. Ein Gefäß mit täglich frischem Wasser darf natürlich nicht fehlen.
Ich biete meinen Erdnattern Wassergefäße, die groß genug sind, dass sich ein
Tier auch mal komplett hineinlegen kann, auch wenn das eher selten vorkommt.
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